„Das Internet der Dinge im Dienste des Planeten wird das Thema der vierten Ausgabe des IoT Business Hub sein“

Neben diesen Auszeichnungen wird ein Whitepaper veröffentlicht, um die Auswirkungen der IoT-Nutzung auf dem Planeten Erde im Vergleich zu seiner Offline-Version zu bewerten.

Wassim Driucci, Senior Manager bei BearingPoint. © Lagerpunkt

J.D.N. BearingPoint eröffnet am Montag, den 21. März, die Ausschreibung für Bewerbungen für seine IoT Business Hub Awards. Was wird dieses Jahr das Thema sein?

Wassim Driuchi. In dieser vierten Ausgabe wollten wir IoT-Projekte hervorheben, die in Frankreich, Europa und Afrika umgesetzt wurden und zum Wohle des Planeten arbeiten. So werden wir die Kandidatenprojekte neben unseren üblichen Kriterien für Innovation, wirtschaftliche und organisatorische Leistungsfähigkeit nach mehreren Achsen analysieren: Zusatzertrag, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Wir werden uns also die Auswirkungen auf die Umwelt genau ansehen: Reduzierung von Treibhausgasen und Kohlendioxid, Verbesserung der Nutzung natürlicher Ressourcen, Reduzierung von Umweltrisiken usw. Der Klimawandel ist eindeutig ein großes gesellschaftliches Problem, aber nur sehr wenige Projekte, die Auswirkungen auf den Planeten bestimmen, werden als Externalitäten angesehen. Wir wollen Projekte fördern, die dies tun, und uns so an der Entwicklung von Methoden beteiligen.

Wie sieht der Wettkampfplan aus?

Bewerber haben zwei Bewerbungsfristen. Die erste ist für den 31. Mai 2022 geplant. Wer dies bis zu diesem Datum tut, profitiert vom Feedback unserer Teams und kann so seine Situation verbessern. Der letzte Einsendeschluss ist der 21. Juni um Mitternacht (um sich zu bewerben, klicken Sie hier). Die Antragsteller müssen den Kontext und die Ergebnisse ihres Projekts in einem zweiseitigen Dokument darstellen. Wir treffen eine erste Auswahl, bevor wir die ausgewählten Dateien der Jury präsentieren, die die Projekte während einer mündlichen Sitzung am 12. Juli bewertet. Letzteres besteht aus sechs Personen mit unterschiedlichem Hintergrund, aber mit Fähigkeiten in Innovation und nachhaltiger Entwicklung. Bernardo Cabrera, Direktor von Objenious, Marie-Claude Dubuis, Direktorin für nachhaltige und strategische Entwicklung der RATP-Gruppe, sowie JDN, ein Teil davon. Die Gewinner werden beim jährlichen IoT Business Hub-Abend am 20. Oktober 2022 bekannt gegeben. Die Teilnahme an diesen Preisen ist kostenlos und steht allen offen. Dies wiederum öffnet die Tür zu einer erhöhten Sichtbarkeit für die Nominierten und Gewinner sowie zu Geschäftspartnerschaften mit BearingPoint und seiner IoT-Plattform.

Wie messen Sie die positiven Auswirkungen des Internets der Dinge?

Diese Auszeichnungen werden durch Kommentare zur Rolle des Internets der Dinge in Projekten hervorgehoben und wie Lieferanten diesen Parameter bei der Entwicklung ihrer Angebote berücksichtigen. BearingPoint beabsichtigt, voranzugehen und durch die Bereitstellung genauer Daten zum Thema beizutragen: Deshalb führen wir mit Mavana, einem Experten für erschwingliche und nachhaltige vernetzte Lösungen, eine Studie auf europäischer Ebene durch. Gemeinsam und mit den vielen Mitgliedern des IoT Business Hub vergleichen wir den ökologischen Fußabdruck von IoT-Nutzungen mit ihren Nicht-IoT-Pendants. Ziel ist es, die Anwendungsfälle hervorzuheben, die die besten Umweltgewinne erzielen.

Haben Sie vorläufige Ergebnisse?

Beispielsweise beobachten wir bei der Beleuchtung im dritten Sektor eine durchschnittliche Reduzierung des CO2-Fußabdrucks um 30 % mit angeschlossenen LEDs im Vergleich zu LED-Beleuchtung ohne Sensoren, und der Gewinn wird im Vergleich zu Halogen größer sein. Die vollständige Zusammenfassung dieser Studie wird in unserem anlässlich des IoT Business Hub veröffentlichten Whitepaper detailliert beschrieben. Gleichzeitig organisieren wir am Donnerstag, den 14. April ein Webinar, um über den CO2-Fußabdruck im Bauwesen zu sprechen. Hiboo, ein französisches Startup, das sich auf die Digitalisierung von Baumaschinen spezialisiert und Gewinner unserer Auszeichnungen 2019 ist, wird dieses Unternehmen, einen Partner von BearingPoint und SAP, bei der Messung der CO2-Einsparungen bei seinen Projekten beobachten. Es ist mittlerweile zu einem wichtigen Kriterium für die Bewertung und Auswahl von Lieferanten geworden, insbesondere für große Gruppeneinkaufsfunktionen.

Ouassim Driouchi, Diplom-Ingenieur von Telecom Paris, ist Senior Director of Communications and Internet of Things bei BearingPoint. Er ist auch Gründer des IoT Business Hub, eines Forschungszentrums zur Transformation des Internets der Dinge, das aus mehr als 850 IoT-Experten aus 350 Organisationen mit IoT-Aktivitäten in Frankreich besteht.

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